Aktuelles

Kipfenberg und Umgebung

September 2021

Jahresausflug der aktiven Musiker

Und wieder musste der Ausflug nach Salzburg um ein weiteres Jahr verschoben werden.

Damit der Jahresausflug nicht ersatzlos ausfallen muss, hat sich die Vorstandschaft etwas besonderes einfallen lassen: Swin-Golf in der Freizeitanlage Paulushofen. Den Ausflug haben die Musiker bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen lassen.

September 2021

Ferienprogramm: Musikolympiade

Im Rahmen des Kipfenberger Ferienprogramms boten wir für alle Musik- und Instrumentenbegeisterten Kinder eine Musikolympiade an.

An verschiedenen Stationen hatten die Kinder die Möglichkeit, die Instrumente welche in einem Blasorchester gespielt werden, kennen zu lernen. Von Geräusche erraten, über Bilder-Memory bis hin zu Koffer raten konnten sich die Kinder spielerisch an die Musik herantasten und bei einem abschließenden Ständchen noch musikalisch verwöhnen lassen.

Ein besonderer Dank gilt Lisa Schneider für die außerordentlich gute Organisation der Nachmittagsveranstaltung.

Juli 2021

  1. Reihe von Links: Bernadette Marzodko, Magdalena Glaßner, Gertrud Sendtner, Magdalena Engelhard, Luzia Göttler
  2. Reihe von Links: Christopher Thoma, Tobias Klar, Johannes Kappelmeier, David Lang, Kathrin Graul, Phillip Heiß 

Gertrud Sendtner
neue Vorsitzende

Jahresrückblick 2020/2021 und turnusgemäße Neuwahlen der Vorstandschaft.

In einem waren sich die knapp 40 Mitglieder der Blaskapelle Kipfenberg auf der Jahreshauptversammlung Ende Juli einig: Das gemeinsame Musizieren haben alle im vergangenen Jahr am meisten vermisst. Während man auf der Jahreshauptversammlung im März 2020 noch gespannt auf das folgende Jahreskonzert fieberte, ahnte noch keiner, dass Corona allen musikalischen Aktivitäten ein jähes Ende bereiten würde.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder konnte der Kapellmeister Dr. Christopher Thoma von einem musikalischen Ereignis im Jahr 2021 berichten: die Mittendrin-Serenade im Freibad „Am Limes“ in Kipfenberg. Es war ein rundum gelungenes Konzert und man könnte sich vorstellen, diese Veranstaltung zu wiederholen. Erfreulicherweise kann Josef Thoma mitteilen, dass in der Jugendkapelle keine Abgänge aufgrund von Corona zu verzeichnen sind. Leider sind die Zahlen in der Bläserklasse jedoch zurückgegangen. Es folgten der Bericht über die finanzielle Situation des Vereins und Abschließende Dankesworte des ausscheidenden 1. Vorsitzenden Josef Thoma. Er dankte allen Musikern, den Dirigenten und Ensembleleitern und allen Funktionsträgern, die ihm während seiner Amtszeit immer engagiert zur Seite gestanden sind. Des Weiteren dankte er den scheidenden Ausschussmitgliedern. Dies waren Lina Kienast für ihre Tätigkeit als Kassiererin seit 1992, Hans Rössler für seine Tätigkeit als 2. Vorsitzender sowie als Beisitzer und Barbara Meier als Jugendvertreterin.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden die Karten des Vereinsausschusses neu gemischt. Zur 1. Vorsitzenden wurde Gertrud Sendtner gewählt. Das Amt des 2. Vorsitzenden hat weiterhin Tobias Klar inne. Zu den Schriftführerinnen wurden Bernadette Marzodko und Luzia Göttler bestimmt. Es folgten Lisa Schneider und Manuel Wagner als Kassiere, die Dirigenten der Jugendkappelle Magdalena Glaßner und David Lang als Jugendvertreter und als Beisitzer Magdalena Engelhard, Phillip Heiß, Johannes Kappelmeier und Kathrin Graul. Mit Tobias Vieracker und Helmut Hickele als Kassenprüfer erhielten hier auch die bisherigen Amtsträger erneut das Vertrauen.

Für sein langjähriges und außerordentliches Engagement als 1. Vorsitzender wurde Josef Thoma zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zur Ehrenschatzmeisterin wurde die seit 1992 als Kassiererin tätige Lina Kienast bestellt. Und Hans Rössler wurde für die langjährige Tätigkeit im Vereinsausschuss zum Ehrenmitglied ernannt. Mit den drei Ehrenmitgliedern sind motivierte und immer für das Wohl des Vereins bedachte Mitglieder aus dem Vereinsausschuss ausgeschieden. Besonders Josef Thoma wurde vom Ehrenkapellmeister und Gründungsmitglied Gerhard Julius Beck mit folgenden Worten gewürdigt: „Der Joe war ein Glücksfall für die Blaskapelle Kipfenberg!“.

Juli 2021

Mittendrin-Serenade in Kipfenberg ein voller Erfolg

Der Volksmusiktag Mittendrin war am 16.07. – 18.07. auf Landkreistour. Eine „Wegmarke“ setzt dabei die Blaskapelle Kipfenberg zusammen mit der Spätlese und der Jugendkapelle.

Die drei Ensembles luden am Samstag um 20 Uhr zu einer Serenade ins Kipfenberger Freibad „Am Limes“ ein. Unter Beachtung der gültigen Hygieneregeln wurde das Publikum endlich wieder live mit Blasmusikklängen verwöhnt. Den Anfang machte die Blaskapelle Kipfenberg mit dem „Mussinan-Marsch“, komponiert von Carl Karl. Die Besonderheit dabei war das Trio des deutschen Militär-Marsches, benannt nach Ludwig Ritter von Mussinan, welches traditionell im langsamen Schritt gespielt wird. Nach der anschließenden Begrüßung durch Herrn Dr. Christopher Thoma (Leiter der Blaskapelle und musikalische Gesamtleitung) ging es weiter mit der „Amsel-Polka“ (Varomir Vejvoda). Das Ende des ersten musikalischen Blockes bildete der einzige Walzer des Abends. Der auch als Weltuntergangs-Walzer bezeichnete „Gruß an Schloss Weißenstein – Walzer“ kommt aus der Feder von Alois Trost (1884-1918) und wurde durch die „Alt Matreier Tanzmusik“ bekannt. Sie ist die älteste noch aktive Tanzmusik im Alpenraum.

Die nächsten Stücke spielten die Spätlese und Jugendkapelle im Wechsel. Mit dem „Astra-Marsch“ des Ingolstädter Heimatkomponisten Hermann Rappel zeigte die Spätlese, unter der Leitung von Herrn Olaf Kringel, dass sie trotz des höheren Altersdurchschnitts sehr wohl in der Lage sind, flott und mit viel Freude zünftig aufzuspielen. Auch die Jugendkapelle überzeugte alle im Publikum, dass sie während der langen Auftrittspause den Spaß am gemeinsamen Musizieren nicht verloren haben. Nach der „SMS-Polka“ (Alexander Pfluger), dirigiert von David Lang, waren durchweg strahlende Jugendliche zu sehen, die diesem Moment lange entgegengefiebert haben. „Mit Blasmusik im Herzen“ ließ die Spätlese schwungvolle Polka-Klänge ertönen. Auch diese Polka wurde von Herrn Alexander Pfluger (geb. 1970 in Kaufbeuren) verfasst. Pfluger ist einer der wenigen Komponisten, welche Stücke sowohl für Anfänger oder kleiner besetzte Ensembles als auch für Blasorchester auf höherem Niveau schreiben. Unter der Stabführung von Frau Magdalena Glaßner ließ die Jugendkapelle noch die farbenfrohe „Emoji-Polka“ erklingen. Dieses Stück entstammt aus Alexander Pflugers Serie YOUNG-STARS und wird von den jungen Musikanten gerne gespielt.

Die Abschluss-Runde bildet die Blaskapelle mit dem „Montana-Marsch“ (Heinz Herrmannsdörfer) und Alexander Pflugers Polka „Ja, das ist Blasmusik“. Und nach der Kipfenberger Auftrittstradition darf ein Stück nicht fehlen: „Gruß an Kipfenberg“. Der eigens für die Marktgemeinde und Blaskapelle Kipfenberg komponierte Marsch aus der Feder des Kreisheimatpflegers Dominik Harrer bildete den Schluss des Konzertes. Da aber das Publikum nach einer Eineinhalbjährigen Pause noch nicht genug von dem musikalischen Abend hatte, wurde noch eine Zugabe gespielt. Mit der Polka „Guten Abend, Gute Nacht“ (Alexander Stütz) verabschiedeten sich die drei mitwirkenden Orchester gemeinsam. Die bekannte Schlafliedmelodie von Johannes Brahms wurde hier gefühlvoll von Alexander Stütz eingearbeitet.

Gerade das Kipfenberger Freibad mit den Liegeterrassen und dem Blick auf die Kipfenberger Burg bot einen wunderbaren Rahmen für einen entspannten und genussvollen Abend. Für alle Gäste war der Eintritt frei. Angesichts der aktuellen Flutkatastrophe in Deutschland, die nun auch Bayern erreicht hat, haben sich die Aktiven der Kipfenberger Kapellen dazu entschieden, Spenden entgegenzunehmen. Stolz dürfen wir mitteilen, dass eine beachtliche Summe von 1650 € zusammengekommen ist. Die gesamte Summe soll denjenigen zugutekommen, die in dieser Zeit kaum mehr Halt im Leben finden können. So haben wir uns für die „Aktion-Deutschland-Hilft“ entschieden und werden den gesamten Erlös für die Katastrophenhilfe in Deutschland einsetzen. Ein großer Dank gilt den Bademeistern des Freibads Herrn Helmut Hickele und Herrn Hans-Jürgen Merkl, die beim Auf- und Abbau der Stuhlreihen geholfen haben, ebenso bedanken wir uns bei den Kioskbetreibern, die alle Musiker und Gäste mit Speis und Trank versorgt haben. Zu guter Letzt gilt der Dank unserem aktiven Musiker Herrn Andreas Schöpfel für die einwandfreie technische Unterstützung. Nach dieser Serenade mit traumhafter Kulisse sind sich alle Beteiligten einig, dass das nicht die letzte Serenade im Freibad „Am Limes“ war!